| Aufbau des Chapiteus |
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Unter der Regie von Zeltmeister Torsten Malmström beginnt am Aufbautag um 10.00 Uhr der Aufbau des Krone-Chapiteus. Zu erst werden die 12 Zeltteile mit einem Radlader vom Chapiteuwagen abgeladen. Danach legt die Zeltcrew orange Schutzplanen aus, damit die einzelnen Zeltplanen nicht im Dreck liegen und somit nicht verschmutzen. Dann beginnt das aufwendige Verzurren der Planen. Nach knapp 2,5 Stunden ist man soweit, das am vorderern Bereich die Aufstellung der Rundelstangen beginnen kann. Zwei Stapler ziehen die ersten 8 Stangen über den sogeannten Totpunkt, danach geht das aufstellen wesentlich leichter. Parallel hebt sich das Zelt an den vier Hauptmasten. Früher wurde dies mit reiner Männerkraft gemacht, heute sorgen vier starke Winden dafür, das sich das Zeltdach gleichmäßig hebt. Bevor die Abspannungen an den Rundelstangen gespannt werden, beginnt das setzen der 12 Quaderpole im Zeltinneren. Danach wird die Rundleinwand eingehängt und der Innenausbau beginnt. Am Besucher Eingang wird das sogenannte "Spielmobil" in Position gebracht und aufgebaut. Hier drin befinden sich die Arbeitsplätze der Ton- und Lichtregie. Claus Lehnert misst derweil mit einem Bandmaß die Position der Bühne aus. Diese befindet sich auf einem einigen Wagen und wird seitlich aufgeklappt. Die Elektriker verlegen unzählige Meter Kabel, damit nicht nur der Sound optimal ist, sondern auch das Krone-Jubilee bestens beleuchtet ist. Je nach Witterung und Platzuntergrund benötigt die Zeltmannschaft zwischen 6-8 Stunden für den gesamten Aufbau. Der Abbau geht wesentlich schneller: Innerhalb von nur 3,5 Stunden ist das gesamte Chapiteu einschliesslich Masten verladen und kann abtransportiert werden. |